Gastland 2026

Armenien

«Hier in Gjumri stellen wir beim Häuserbau zuerst die Eingangstüre auf, anschliessend bauen wir den Rest rundherum.»

Diese Redewendung hat unser künstlerischer Leiter Roman Britschgi aus Gjumri, der zweitgrössten Stadt unseres diesjährigen Gastlandes, mitgebracht. Gjumri? Bekannter ist eine andere Stadt: Jerewan.
Die Hauptstadt von Armenien, dem Gastland des 20. Volkskulturfest OBWALD!

Roman war sowohl in Gjumri als auch in Jerewan unterwegs, stets auf der Suche nach den passenden Musikerinnen und Musikern fürs OBWALD. Er traf auf seiner mehrwöchigen Recherchereise aber nicht nur Menschen, sondern hat eine jahrtausendealte Kultur kennengelernt. Er tauchte in eine Welt ein, in welcher er eine grosse Gastfreundschaft erlebte. Sinnbildlich dafür steht die Redewendung aus Gjumri. Wir freuen uns, im Sommer diese Gastfreundschaft zurückgeben zu können und gemeinsam am 20. OBWALD magische Momente zu schaffen.

Magie steht für Faszination, für geheimnisvoll wirkende Kräfte. Am diesjährigen OBWALD wird diese Magie zu spüren sein. Nicht als Spektakel inszeniert, sondern in der Kraft des Augenblicks, in welchem die ruhigen armenischen Klänge die Waldlichtung Gsang erfüllen und wir einmalige Begegnungen geschehen lassen. Die armenischen Melodien laden zum Abtauchen in eine Welt ein, die sich von der Schnelllebigkeit befreit hat, archaisch und trotzdem vom hier und jetzt geprägt. Gespielt werden die Lieder auf der Duduk, einer Flöte aus Aprikosenholz, deren warmer und fester Klang bis tief in den Körper eindringt. Hinzu kommen die Kamancheh, das Kanon, die Tar, die Blul, die Shvi und die Pku sowie die Dhol, die für den passenden Rhythmus sorgt. Welche Instrumente sich hinter diesen Namen verstecken, davon könnt ihr euch am diesjährigen OBWALD überraschen lassen.

Magisch ist aber nicht nur die Klangwelt Armeniens, sondern sind insbesondere jene Augenblicke, in welchen die armenischen Klänge auf jene aus der Schweiz treffen. Melodien finden sich, die in ihren jeweiligen Regionen tief verwurzelt sind. Auf der Waldlichtung Gsang lernen sie voneinander, hören einander zu und schwingen miteinander, bis sie schlussendlich zu neuen, einzigartig magischen Klangbildern verschmelzen.

Bis glyy am 20. Volkskultuirfäscht OBWALD vom 24. – 28. Juni 2026!


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